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Vom Ludwigkirchplatz zum Fasanenplatz

10. August 2019

Von Bali über London nach Berlin

Foto: Uwe Steinert, Text: Friedrich Reip
Foto: Uwe Steinert, Text: Friedrich Reip
Sahara wurde in den 1970er-Jahren von Suzy Coppersmith-Heaven gegründet, die seit mehr als 40 Jahren Mode für unabhängige, freigeistige Frauen kreiert. Seit gut einem Jahr betreibt das Label seinen ersten Laden außerhalb von Großbritannien: In der Fasanenstraße 61, in den früheren Räumen der Boutique Kiji, sind nun die farbenfrohen, aus natürlich Stoffen gearbeiteten Kleider und Blusen erhältlich, die Sahara auszeichnen. Accessoires und Strickwaren anderer Marken komplettieren das Angebot.
Sahara
Mit einer Inspirationsreise durch Südostasien hatte Anfang der 1970er-Jahre die Erfolgsgeschichte des Labels begonnen. Suzy Coppersmith-Heaven war besonders angetan von der Kunst und Kultur Balis. Bei der Arbeit mit Kreativen vor Ort ging es ihr vor allem um den Austausch von Ideen, wobei ethische Grundsätze des fairen Handels von Anfang an im Unternehmen verankert waren. In den frühen 1990er-Jahren schließlich lernte Suzy Coppersmith-Heaven Marokko kennen und lieben. Sie verlegte ihre Produktion nach Marrakesch, fand dort Weber, Färber und Schneider. Die nahegelegene Wüste Sahara war es denn auch, dem das Label – das heute fast ausschließlich in der EU produziert – seinen heutigen Namen verdankt.

Sahara
Fasanenstraße 61
10711 Berlin
Tel. 030 / 881 55 03

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10.30 – 18.30 Uhr, Sa. 10.30 – 16 Uhr
www.saharalondon.com
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