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99 Jahre Krankenhaus Waldfriede – Berlin-Zehlendorf

05. Mai 2019

Divertikel – wann muss operiert werden?

Foto: Kai Abresch
Foto: Kai Abresch
Divertikel – wann muss operiert werden? Divertikel sind kleine sackförmige Ausstülpungen des Darms bzw. der Darmschleimhaut, die sich erst im Laufe des Lebens bilden. Sie entstehen oftmals durch Verstopfungen und zu hohen Druck beim Stuhlgang. Meist sind sie harmlos und bedürfen keiner Behandlung. Treten jedoch Beschwerden, wie Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen (Verstopfung, Durchfall, Blähungen) oder schmerzende Verhärtungen im Bauchraum auf, ist davon auszugehen, dass sich die Divertikel entzündet haben. Nun spricht man von einer „Divertikulitis“, die in jedem Fall behandelt werden muss. Bleibt sie unbehandelt, kann dies zu schwerwiegenden, gar lebensbedrohlichen Situationen, wie beispielsweise Darmdurchbruch, Bauchfellentzündung, Abszessbildung, Fisteln, Darmverengung oder sogar Darmverschluss führen. Betroffen sind in den meisten Fällen circa 50 Prozent der über 50-jährigen.
Divertikel des Dickdarms
Im Vortrag wird Ihnen Chefarzt Dr. Roland Scherer erläutern, wie Divertikel erkannt und optimal behandelt werden können. So erfahren Sie auch, in welchen Fällen eine Operation notwendig wird.

Wie die Medizin, so hat sich auch das „Gesundheitsnetzwerk Waldfriede“ in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Mittlerweile ist es der vielfältigste Medizin- und Pflegeanbieter und damit auch einer der größten Arbeitgeber in Steglitz-Zehlendorf.

Neben dem Krankenhaus Waldfriede gehören die Privatklinik Nikolassee, die Tagesklinik Waldfriede, das Seniorenhaus Waldfriede, seit 1993 das Gesundheitszentrum PrimaVita, seit nunmehr 30 Jahren die Sozialstation Waldfriede sowie seit 1922 die Akademie für Gesundheits- und Krankenpflege dazu.

Mehr Informationen finden Sie bei Facebook oder unter:
www.waldfriede.de
Darm- und Beckenbodenchirurgie
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