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98 Jahre Krankenhaus Waldfriede – Berlin-Zehlendorf

01. Dezember 2018

Divertikel – von harmlos bis lebensbedrohlich

Foto: Kai Abresch
Foto: Kai Abresch
Divertikel sind kleine sackförmige Ausstülpungen des Darms bzw. der Darmschleimhaut, die sich erst im Laufe des Lebens bilden. Sie entstehen oft durch Verstopfungen und zu hohen Druck beim Stuhlgang. Meist sind sie harmlos und bedürfen keiner Behandlung.

Treten jedoch Beschwerden, wie Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen oder schmerzende Verhärtungen im Bauchraum auf, ist davon auszugehen dass sich die Divertikel entzündet haben. Nun spricht man von einer „Divertikulitis“, die in jedem Fall behandelt werden muss. Bleibt sie unbehandelt, kann dies zu schwerwiegenden, gar lebensbedrohlichen Situationen, wie beispielsweise Darmdurchbruch, Bauchfellentzündung, Abszessbildung, Fisteln, Darmverengung oder sogar Darmverschluss führen. Betroffen sind in den meisten Fällen circa 50 Prozent der über 50-jährigen.
Divertikel des Dickdarms
In diesem Vortrag wird Ihnen Chefarzt Dr. med. Roland Scherer erläutern, wie Divertikel erkannt und optimal behandelt werden können. So erfahren Sie auch, in welchen Fällen eine Operation notwendig wird.

Beckenbodenschäden mit Blasenschwäche und Stuhlinkontinenz sind meist Tabuthemen. Niemand redet gern darüber. In unserem „Interdisziplinären Beckenbodenzentrum“ arbeiten die Ärztinnen und Ärzte der Abteilung „Gynäkologie und Geburtshilfe“ (Urogynäkologie) und des „Zentrums für Darm- und Beckenbodenchirurgie“ (Koloproktologie) täglich eng und koordiniert zusammen. Gemeinsam führen wir Sprechstunden zur Diagnostik, Untersuchungen und gegebenenfalls Operationen durch.

Das „Interdisziplinäre Beckenbodenzentrum“ ist von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. als Beratungsstelle zertifiziert.  Mehr Infromationen finden Sie bei Facebook oder unter:
www.waldfriede.de
Interdisziplinäres Beckenbodenzentrum
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