97 Jahre Krankenhaus Waldfriede – Berlin-Zehlendorf

05. November 2017

Was tun, wenn Blase oder Darm schwächeln?

Foto: Adobe Stock / thingamajiggs 
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Im Leben einer Frau gibt es viele Ereignisse, die Einfluss auf die Funktion des Beckenbodens und der Blase haben. Besonders dramatisch wirkt sich Inkontinenz auf die Lebensqualität aus. Die Sorge um die nächstgelegene Toilette ist allgegenwärtig. Oft äußern sich Symptome in der zweiten Lebenshälfte, aber auch junge Frauen können betroffen sein. Das Problem ist aus verschiedenen Gründen tabuisiert und führt nicht selten zu einem Rückzug aus dem eigenen sozialen Umfeld.

Wie Fehlfunktionen der Blase entstehen und zu erklären sind und was Frau (auch im Alltag) für sich tun kann, erläutern wir Ihnen ausführlich. Fest steht: Das Problem betrifft nicht nur eine Minderheit. Blasenschwäche und Anzeichen von Inkontinenz sind weit verbreitet. Aber viele Symptome können oft mit kleinen alltäglichen Hilfen deutlich gebessert werden. Oberarzt Michal Tuscher erläutert Ihnen in seinem Vortrag, wo Sie Hilfe suchen und finden können.

Keine Angst vor meiner Blase
Beckenbodenschäden mit Blasenschwäche und Stuhlinkontinenz sind Tabuthemen. Niemand redet gern darüber. In unserem „Interdisziplinären Beckenbodenzentrum“ arbeiten die Ärztinnen und Ärzte der Abteilung „Gynäkologie und Geburtshilfe“ (Urogynäkologie) und des „Zentrums für Darm- und Beckenbodenchirurgie“ (Koloproktologie) täglich eng und koordiniert zusammen. Gemeinsam führen wir Sprechstunden zur Diagnostik, Untersuchungen und gegebenenfalls Operationen durch. Das „Interdisziplinäre Beckenbodenzentrum“ ist von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. als Beratungsstelle zertifiziert.

Mehr Informationen finden Sie bei Facebook oder auf
www.waldfriede.de
Gynäkologie und Geburtshilfe
Interdisziplinäres Beckenbodenzentrum